Gelassen ins Nutzungsverbot bei der Gewerbeimmobilie?
Kommentar von Max Meran: Ab 2030 droht energetisch schwachen Gewerbeimmobilien ein Nutzungsverbot – Portfolioverantwortliche sollten früh reagieren.
Im immobilienmanager warnt Max Meran davor, die Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie auf die leichte Schulter zu nehmen: Für die energetisch schlechtesten Nichtwohngebäude kommt die Sanierungspflicht faktisch einem Nutzungsverbot gleich – betroffen wären Millionen Quadratmeter Gewerbefläche. Zusätzlich fehlt bislang eine zentrale Datenbasis, um die betroffenen Gebäude zu bestimmen.
Gleichzeitig rechnet er vor, dass sich Dekarbonisierung schon heute lohnt: Bei einem Bürogebäude mit 7.000 m² steigen die Pachteinnahmen um rund 20.000 bis 30.000 Euro im Jahr, die Finanzierungskosten sinken um etwa 20.000 Euro und die CO₂-Kosten des Eigentümers um rund 23.000 Euro.
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